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Was nützt die modernste und teuerste Technik oder das teuerste Feuerwehrfahrzeug, wenn es niemanden gibt, der es bedient?
Die rund 180 Mitglieder der Einsatzabteilungen der einzelnene Löschzüge
und Löschgruppen der Feuerwehr Lippetal sind es, die
Feuerwehr erst mit Leben füllen. Sie sind das Fundament
einer Freiwlligen Feuerwehr. Diese Frauen und Männer
sorgen ehrenamtlich für die Sicherheit der Lippetaler Bürgerinnen und
Bürger. Ihren Feuerwehrdienst versehen sie freiwillig und unentgeldlich,
und dies auch noch in ihrer Freizeit.
Doch alleine die Bereitschaft zum Mitmachen reicht bei
weitem nicht. Jeder Feuerwehrmann/frau muss zunächst in
einer ärztlichen Untersuchung seine körperliche und
geistige Eignung unter Beweis stellen. Anschließend erfolgt
die Grundausbildung, die in vier Module aufgeteilt ist. Zusätzlich
absolvieren alle Grubdausbildungsteilnehmer einen
Atemschutzgeräteträgerlehrgang von 40 Stunden. Erst jetzt darf der/die
neue/r Feuerwehrmann/frau an Einsätzen teilnehmen. Doch
damit ist es noch lange nicht getan. Um ein
leistungsfähiges Mitglied der Einsatzabteilung zu
werden, müssen noch weitere Lehrgänge auf Kreisebene,
Ausbildungsgemeinschaftsebene oder am Institut der Feuerwehr in Münster
absolviert werden. Hierzu gehören unter anderem der
"Maschinistenlehrgang", "Sprechfunklehrgang" sowie der
"Truppführerlehrgang". Ergänzend sollte jedes
Feuerwehrmitglied der Einsatzabteilung, je nach Eignung, noch zusätzlich
spezielle Lehrgänge am Institut der Feuerwehr belegen.
Hierzu zählen etwa Lehrgänge wie
"Gefahrgutlehrgang", "Strahlenschutzlehrgang" usw.
Weiterhin kann der/die Feuerwehrmann/frau dann durch den Besuch
der Führungslehrgänge "Gruppen- bzw. Zugführerlehrgang"
in die Führungsebene der Feuerwehr aufsteigen, um ein Fahrzeug
oder mehrere Fahrzeuge eines Löschzuges zu führen. Der
Abschluss ist dann in der obersten Führung der
Verbandsführer um im Großeinsatz größere Verbände von
Hilfsorganisationen und Feuerwehren zu führen.
Um sein Wissen jederzeit abrufen zu können, ist es wichtig, dass jeder
Feuerwehrangehörige regelmäßig an den Übungsdiensten teilnimmt. In der
Regel übt jede Einheit mindestens einmal pro Monat, einige sogar alle 14
Tage. Zusätzlich kommen für bestimmte Einsatzkräfte noch
Sonderübungsdienste, wie z. B. Gefahrgut, Einsatzleitwagen usw. hinzu.
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| Regelmäßiges Üben, nur so kann das gelernte Wissen jederzeit gezielt im Einsatzfall angewandt werden | Für besondere Aufgaben gibt es in den Einsatzabteilungen noch Sondergruppen, hier Mitglieder der Sondergruppe ABC-Einsatz des Löschzuges Oestinghausen |